Kolb's Bio-Hof

Kolb’s Bio-Hof: Kolb’s Bio-Hof

Das Betriebsleiterehepaar Josef und Zita Kolb arbeitet seit 1985 zusammen mit dem Bund Naturschutz am „Projekt Rhönschaf“. Mit der Initiative zur Heimkehr des Rhönschafs hat im Herzen der Rhön eine neue Entwicklung begonnen.

„Wir haben das Rhönschaf hier wieder etabliert“, sagt Josef Kolb. Sein Bio-Hof, den er zusammen mit seiner Frau Zita in Oberelsbach seit 35 Jahren führt, verbindet Schafzucht und Naturschutz. „An unserem Beispiel kann man wunderbar sehen, dass diese beiden Dinge zusammengehören.“ Erst recht unter Bio-Siegel und der Mitgliedschaft beim NaturlandVerband.


Der Hof

Kolb‘s Bio-Hof 
Josef und Zita Kolb
Friedhofsweg 4
97656 Oberelsbach-Ginolfs
Bayern 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-005

Tel.: 09774-81 86 / Fax: -2 60

E-Mail: info@kolbsbiohof.de
Internet: www.kolbs-bio-hof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Artenvielfalt

Förderung der Artenvielfalt und Biodiversität

Natur

Naturschonende Beweidung (mit Schafen)

Insekten

Insektenschonende Mahd (im Biosphärenreservat Rhön)


Erhalt durch Nutzung

Das Rhönschaf ist eine der ältesten deutschen Schafrassen und seit etwa dem 18. Jahrhundert in der Rhön verbreitet. Mit dem Ende der Wanderschäferei sank die Anzahl dieser Nutztiere im letzten Jahrhundert drastisch, und das Schaf kam auf die Liste der gefährdeten Haustierrassen. „Heimkehrer in der Rhön“ war einst der Slogan für ein Bio-Projekt mit der Idee, die Rhönschafe wieder zu nutzen und durch ihren Erhalt gleichzeitig die Kulturlandschaft zu bewahren. 450 von ihnen beweiden eine Fläche von 150 Hektar. Ergänzt durch eine regionale Vermarktung wird so ökologischer Landbau rundum erfolgreich praktiziert. Heute ist das Rhönschaf nicht mehr aus der Region wegzudenken. „Gemeinsam sind wir stark! Feste feiern!“ – unter diesem Motto hat der Bio-Hof der Kolbs sich im Biosphärenreservat inzwischen etabliert. Als Partnerbetrieb der Dachmarke Rhön wird die regionale Gastronomie mit Lammfleisch, Freilandgeflügel und Kartoffeln beliefert. Im eigenen „Rhönschafladen“ ist der Einkauf von Rhönschafspezialitäten, regionalen Produkten und Wollartikeln für jedermann möglich.

„Rhönschafladen“ geöffnet: Mo, Di, Mi & Fr 7.30 bis 10.30 Uhr Sa 7.30 bis 11.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Veranstaltungen und Führungen

In Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Rhön ist der Naturlandbetrieb in der Umweltbildung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, Kindern und Fachpublikum aktiv. Bei Hofführungen und Festen kann der Besucher und die Besucherin mit allen Sinnen die Rhönschafe und die Rhön selbst kennen lernen. Das ganze Jahr hindurch finden Veranstaltungen statt. Bei Führungen erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen über die Landwirtschaft in der Rhön. Für Urlaubsgäste in der Gegend besteht auch kurzfristig die Möglichkeit, die Schafe und den Betrieb zu besichtigen. Zu den festgelegten Terminen und Veranstaltungen ist eine Voranmeldung erforderlich.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Schafzucht und Naturschutz
  • Betriebsfläche: 150 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 50 ha Ackerland und 100 ha Dauergrünland, ein- und zweischürige Wiesen
  • Fruchtfolge: 25 Prozent Sommergetreide, 20 Prozent Leguminosen, 50 Prozent Wintergetreide, 5 Prozent Kartoffeln.
  • Tierhaltung: 450 Rhönschafe, 150 Hühner & Hähnchen (Zweinutzungshuhn), 100 Gänse und Enten, 40 Zuchtgänse
  • Aufstallung: Schafe in Hüte- und Koppelhaltung
  • Anbauverband: Naturland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-005

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.


Hofreportage: Erhalt durch Nutzung

Das Rhönschaf ist eine der ältesten deutschen Schafrassen und seit etwa dem 16. Jahrhundert in der Rhön verbreitet. Im letzten Jahrhundert sank mit dem Ende der Wanderschäferei die Anzahl der Rhönschafe jedoch drastisch – die Rasse musste sogar in die Liste der gefährdeten Haustierrassen aufgenommen werden. Seit 1985 setzt sich der Naturlandhof der Familie Kolb gemeinsam mit dem BUND Naturschutz Bayern ganz praktisch für den Erhalt des Rhönschafes ein. Dies geschieht getreu dem Motto "Erhalt durch Nutzung".
Weiterlesen

Letzte Aktualisierung 17.11.2017

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Mann und Frau auf Kuhweide

fleck. - Kleine Hofmolkerei

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Nach oben
Nach oben