Grosserhof

Grosserhof: Bruderhähne und Schwestereier

Ingrid und Franz Grosser führen ihren Hof seit mehr als 30 Jahren nach den Richtlinien des biologischen Landbaus. Dabei machen sie sich stark für ökologische Kreisläufe auf dem Acker, im Stall und in der Vermarktung.

„Jede Landwirtschaft bedeutet einen Eingriff. Daher sollte man planvoll und nachhaltig handeln“, sagt Franz Grosser. „Für uns bedeutet das insbesondere die artgerechte Haltung unserer Tiere.“ Das „Federvieh“, wie die Grossers es liebevoll nennen, bildet das Herzstück des Betriebes im bayerischen Ergolding.


Der Hof

Grosserhof
Ingrid und Franz Grosser
Pfarrkofen 1
84030 Ergolding
Bayern

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003

Tel.: 08704-6 45 / Fax -6 49

E-Mail: info@grosserhof.de
Internet: www.grosserhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

60 Hektar Betriebsfläche

Tiere

5.000 Masthähnchen

Mehr Tiere

6.000 Legehennen


Küken töten? Muss nicht sein!

Mit der Haltung von Zweinutzungshühnern lässt Familie Grosser eine alte Tradition wiederaufleben. „Seit 2014 haben wir – zunächst als Pilotprojekt – das Zweinutzungshuhn auf unserem Bauernhof“, erklärt Ingrid Grosser. „2016 haben wir uns dann zusammen mit einem Großteil unserer Kundinnen und Kunden dazu entschlossen, nur noch Zweinutzungshühner zu halten.“ Das ermöglicht auch die Aufzucht der sogennannten „Bruderhähne“ – ohne dass diese als Küken getötet werden müssen. Heißt: pro Henne darf ein Hahn mit aufwachsen. Finanziert wird dies über einen geringen Mehrpreis für die „Schwester-Eier“. Alles an Tierfutter wird am Hof selbst gemahlen und gemischt. Im Sinne eines geschlossenen Betriebskreislaufs erfolgt auch die Schlachtung hier. Regionale Bio-Metzgereien stellen verschiedene Wurstwaren her.

Es flattert also gehörig auf dem Grosserhof. In den Ställen mit angegliedertem Wintergarten, Freiluft-Terrasse und angrenzender Weide leben jeweils bis zu 3.000 Legehennen. In zwei warmen Aufzuchtställen werden jeden Monat langsam wachsende Masthähnchen-Küken eingestallt. Kaum geschlüpft kommen sie als Eintagsküken auf den Hof. „Nach der Aufzucht von vier Wochen ziehen sie dann in unsere Freilandstallungen und Mobilställe um. Im Sommer bekommen wir dann noch Puten“, erklärt das Betreiberpaar.

Hofladen geöffnet:
täglich 9 bis 19 Uhr in Selbstbedienung.

Premium-Produkte für die Region

Die hochwertigen Bio-Produkte vom Grosserhof bekommt die Kundschaft nach Verfügbarkeit oder per Vorbestellung im Hofladen. Neben Eiern, Geflügelfleisch- und Wurstwaren gibt es hier Nudeln, eingemachtes Gemüse und weitere Spezialitäten wie etwa Eierlikör. Ebenso beliefern die Grossers den regionalen Einzelhandel, Naturkostläden und die Gastronomie im Großraum Landshut und München mit ihren Waren. Und auch Transparenz ist wichtig: Interessierte sind daher immer eingeladen, sich vor Ort über die Arbeit und die Philosophie des Grosserhofs und die Bio-Geflügelhaltung zu informieren.


Betriebsspiegel

 

  • Betriebsart: Landwirtschaft
  • Betriebsschwerpunkt: Geflügel/Eier
  • Betriebsfläche: 60 Hektar
  • Tierhaltung: 6000 Legehennen, 20.000 Mastgeflügel
  • Anbauverband: Biokreis
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

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