Unser Kastanienhof

Unser Kastanienhof: Regionale Wertschöpfung

Auf dem Kastanienhof werden Regionalität, Nachhaltigkeit und Experimentierfreudigkeit groß geschrieben. Das zeigt sich etwa bei der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Verarbeitern vor Ort.

„Unser Handeln soll enkelgerecht sein“, nach diesem Motto handeln Gerhard und Sylva Hüppe. Der Betrieb ist Teil der internationalen Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung. Gemeinsam mit der Regionalgruppe Kassel will der Hof eine lebenswerte Zukunft mitgestalten, ist dafür sogar zertifiziert.

Auf dem Kastanienhof trifft zukunftsorientiert auf experimentierfreudig. In Zusammenarbeit mit der Universität Kassel werden Studien etwa zum besseren Weidemanagement, einer höheren Eiqualität und der Erforschung verschiedener Einstreu durchgeführt.


Der Hof

Kastanienhof
Gerhard und Sylva Hüppe
Oberelsunger Straße 35
34466 Wolfhagen-Nothfelden
Hessen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 05606-557 99 82

E-Mail: post@unser-kastanienhof.de
Internet: www.unser-kastanienhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Futter

100 Prozent überwiegend selbst erzeugtes Bio-Futter

Tierhaltung

3.900 Legehennen in zwei festen Ställen

Tiere

180 Masthähnchen in 3 Einheiten


Artgerechte Hühnerhaltung

Zudem ist der Kastanienhof Gründungsmitglied der Hessischen BioHuhn eG, die es sich zum Ziel gemacht hat, das Fleisch alter Legehennen und ihrer Bruderhähne regional zu vermarkten.

Sowieso dreht sich auf dem Hof alles um Hühner: In zwei festen Ställen mit Wintergarten leben 3.800 Legehennen und 180 Masthähnchen. Jedes Huhn hat mehr als fünf Quadratmeter zur Verfügung – genügend Platz für Kletter- und Flugübungen, für die die Suche nach Würmern oder zum gemütlichen Dösen unter den Büschen im Freien.

Der Kastanienhof setzt auf 100-prozentige Bio-Fütterung, mit dem Anspruch möglichst viel davon selbst zu erzeugen oder regional zu beziehen. „Das gibt Sicherheit und spart unnötige Transportwege“, erklären Gerhard und Sylva Hüppe. Auf etwa 120 Hektar wachsen Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Ackerbohnen, Erbsen, Kartoffeln, Klee und Luzerne. Seit 2018 wird zudem Soja angebaut, auch erste Versuche mit Lupine gibt es.

Mein Hühnerhof:
Bruderhahnprojekt, bei dem männliche Geschwisterküken der Legehennen mitaufgezogen werden.

Regionale Vermarktung

Was nicht für die Hühner benötigt wird, geht an Partner vor Ort: Die Braugerste ist Zutat im regionalen Bio-Bier, das Backgetreide wird im 25 Kilometer entfernten Kassel zu Brot verbacken, das Futtergetreide wird im Rahmen von Futter-Mist-Kooperationen regional verwertet. „Wir setzen auf Regionalität entlang der Wertschöpfungskette, unterstützen kleine handwerklich arbeitende Betriebe, bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Einblick in unseren Bio-Hof“, erklären Gerhard und Sylva Hüppe.

Das „Hoflädchen des Vertrauens“ ist sieben Tage die Woche geöffnet. Dort werden frische Biolandeier sowie Leckereien vom eigenen und von anderen Bio-Betrieben aus der Region angeboten.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Landwirtschaft
  • Betriebsschwerpunkt: Geflügel und Ackerbau
  • Betriebsfläche: 125 Hektar
  • Fruchtfolge: Leguminose (Ackerbohne, Sojabohne, Lupine, Erbse) – Winterweizen – Sommergerste (Braugerste) – Dinkel – ein- oder zweijähriges Kleegras – Winterweizen – Hafer – Winterroggen; auf wenigen Schlägen werden Kartoffeln angebaut
  • Tierhaltung: 3.900 Legehennen, 500 Mastgeflügel im Jahr
  • Aufstallung: in zwei Festställen mit Volieren und Wintergarten für 1400 und 2450 Tiere; Mastgeflügel in drei Gruppen à 60 Tieren
  • Anbauverband: Bioland

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

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