Dottenfelderhof

Dottenfelderhof: 50 Jahre biologisch-dynamisch!

Seit der ersten urkundlichen Erwähnung anno 976 ist auf dem Dottenfelderhof viel passiert. Dabei gehört der Ökolandbau schon gut 50 Jahre fest zum Konzept des vielseitigen Gemischtbetriebs.

„Die Landwirtschaft ist Grundlage unseres Lebens, denn sie liefert die Lebensmittel. Dennoch ist sie weit entfernt von der Lebenswelt der meisten Kinder und Erwachsenen“, sagt Landwirt Till Bause. „Das wollen wir ändern, durch Transparenz in der Erzeugung und Lehrangebote für die Menschen.“


Der Hof

Dottenfelderhof 
Till Bause
Dottenfelder Hof 1
61118 Bad Vilbel 
Hessen 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007

Tel.: 06101-55 81 20

E-Mail: till.bause@dottenfelderhof.de
Internet: www.dottenfelderhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

217 ha Gesamtfläche

Obst

26 ha Streuobst und Obstplantagen

Tiere

80 Milchkühe mit Nachzucht 1.500 Legehennen


Erfolg in großer Gemeinschaft

Fünf Familien pachteten 1968 den Hof, der seitdem als Gemeinschaft biodynamisch bewirtschaftet wird. Vor 40 Jahren kaufte die Landbauschule Dottenfelderhof Kernland und Gebäude und machte 200 Hektar zum „Klassenraum“. Seitdem werden die Grundlagen des ökologischen Landbaus vermittelt. Auch ein Schulbauernhof ist angegliedert. Mitterweile teilen sich 150 Verbraucherinnen und Verbraucher mit der Betreibergemeinschaft die Verantwortung in einer Kommanditgesellschaft. Durch Getreide- und Gemüsezüchtung entwickelt der Hof samenfestes Saatgut mit hoher Lebensmittelqualität. 2018 erwarb die gemeinnützige Dottenfelder Bodenstiftung gut 150 Hektar arrondierte Fläche vom Land Hessen. Der Großteil des Hofes ist seither in gemeinnütziger Hand. Der Dottenfelderhof liegt in der südlichen Wetterau an der Nidda, einem Nebenfluss des Mains. 1.500 Legehennen leben hier im Mobilstall. „Das ,GockelProjekt´ hat zum Ziel, je ein männliches Bruderküken mit aufzuziehen“, erklärt der Landwirt weiter. Die Milch der Milchkuhherde wird in der hofeigenen Käserei zu insgesamt 35 verschiedenen Produkten verarbeitet – von Frischmilch über Quark und Joghurt bis hin zu Weich- und Hartkäse. „Das Getreide lagern wir auf dem Hof ein und bereiten es vor Ort für die hofeigene Bäckerei auf.“

Hofladen und Hof-Café geöffnet: Mo – Fr 8 bis 19 Uhr Sa 8 bis 18 Uhr

Hofladen und Café laden ein

Die Vermarktung erfolgt über den Hofladen, Wochenmärkte und den Großhandel. Ab Hof findet die Kundschaft die eigenen Hoferzeugnisse, frisches Obst und Gemüse, eine Bio-Fleischtheke, Getränke und Kosmetik sowie ein breites Naturkostsortiment. Im Angebot sind auch Brot, Brötchen, Feingebäck und Konditorwaren aus der eigenen Bäckerei. Geöffnet ist tagsüber von Montag bis Samstag. Das zertifizierte Hof-Café öffnet zu den gleichen Zeiten. Einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen gibt der Kalender, der im Hofladen ausliegt und der auch über die Website heruntergeladen werden kann.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 221 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche mit 117 ha Ackerfläche, darunter 16 ha Feldgemüse, 75 ha Grünland, 20 ha Streuobstwiesen, 5 ha Obstplantagen und 4 ha Feldgemüse
  • Fruchtfolge: zwei Jahre Kleegras, Winterweizen, Winterroggen/Gründüngung, Hackfrucht/Gründüngung, Hafer, Luzerne/Kleegras, Luzerne/Winterweizen, Winterweizen/Winterroggen, Winterroggen/Hackfrucht, Hackfrucht, Hafer
  • Tierhaltung: 80 Milchkühe mit Nachzucht, 6 Sauen, Eber und Nachzucht zur Mast, 1400 Legehennen, 2 Arbeitspferde, 5 Schafe, Bienenvölker
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-07

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 31.07.2019

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