Termindetails

Bio kann jeder: Bio-Snacks und abfallarme Verpackungen für den Schulkiosk – ein Schritt zur nachhaltigen Schulverpflegung

Workshop für Hamburger Schulen, Pädagoginnen und Pädagogen in Ausbildung und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Beschreibung

Mit einem biologischen und vegetarisch / veganen, wenig verpackten Speisenangebot am Schulkiosk und in der Mittagsverpflegung kann jede Schule etwas für die Umwelt tun. Doch wie kommt das bei Schülerinnen und Schülern und Eltern an und wie kann man die Schulgemeinschaft für das Thema sensibilisieren? Der praxisorientierter Workshop gibt Ihnen Informationen und Anregungen zur nachhaltigen Schulverpflegung - diesmal zum Schwerpunkt "Schulkiosk".

Stündlich werden allein rund 320.000 Einweg-Becher für heiße Getränke in Deutschland verbraucht - davon bis zu 140.000 To-Go-Becher, so das Bundesumweltministerium. Viele Einwegplastikprodukte sind ab dem 3. Juli 2021 in der EU verboten. Dazu gehören auch Trinkhalme, Rührstäbchen, oder Einweg-Geschirr aus konventionellem Plastik und sogar aus "Bioplastik". Auch To-Go-Becher und Einweg-Behälter aus Styropor dürfen in der EU nicht mehr produziert und in den Handel gebracht werden. Es wird mit Ihnen diskutiert welche Verpackungsalternativen es gibt, und wie man das Angebot an Speisen im Schulkiosk ökolgischer, vegetarisch oder vegan gestalten kann? Als Praxispartner stellt die Heinrich-Hertz-Stadtteilschule vor, wie ein 100 Prozent aus Bio-Produkten bestehender Schulkiosk gelingen kann. Küchendirektor Volker Jahr des Kinderwelt e.V. kocht seit über 20 Jahren ausschließlich mit Bio-Produkten. Er hat in Zusammenarbeit mit der Schule ein ökologisches Snacksortiment entwickelt, das zudem auf umweltfreundliche Verpackungen setzt. Diese Schule ist darüber hinaus ein "Leuchtturm", wenn es um die Zusammenarbeit zwischen Caterer und einer weiterführenden Schule geht.

Im Theorieteil widmen Sie sich dem Thema Schulkiosk-Sortiment und wie ein attraktives Angebot mit Bio-Produkten für ältere Schülerinnen und Schüler aussehen kann, dabei wird auch Bezug auf den neuen DGE Qualitätsstandard genommen, der Empfehlungen für den Schulkiok gibt. Ergänz wird das Thema durch Beispiele für die Preiskalkulation und Bezugsmöglichkeiten beim Bio-Großhandel. Natürlich wird es die Möglichkeit geben, die Bio-Schulkiosk-Produkte zu verkosten und - wenn "Corona es zulässt" - werden auch einfache Snacks selber hergestellt.

Programm

  • 15:00 Uhr: Kurze Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • 15:20 Uhr: Rolle des Schulkiosk in der Schule
    (Christina Zurek, Ökomarkt e.V.)
  • 15:30 Uhr: Praxisbeispiel: Heinrich-Hertz-Schule Hamburg mit den Themen: Bio-Sortiment, Verpackung, Kommunikation zwischen Schule und Caterer, Akzeptanz
    (Vertreter der Heinrich-Hertz-Schule, Volker Jahr, Kinderwelt e.V.)
  • Pause
  • 16:40 Uhr: Verpackungsalternativen für den Schulkiosk – Von To-Go Bechern bis zum Einwickelpapier
    (Beitrag Plastik freie Stadt e.V.)
  • 17:20 Uhr: Schulkiosk ernährungsphysiologisch – Was sagt der Qualitätsstandard der Schulverpflegung dazu?
    (Katharina Krause, Ökomarkt e.V.)
  • 18:00 Uhr: Bio - Produkte für den Schulkiosk
    Verkostung von vegetarischen und veganen Bio Snacks für den Schulkiosk oder als Anregung im Rahmen der schulischen Ernährungsbildung
    (Katharina Krause, Ökomarkt e.V.)
  • 18:45 Uhr: Feedback und Verabschiedung
  • 19:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Termin

Donnerstag, 22.09.2021

Ort

Heinrich-Hertz-Schule
Grasweg 72 - 76
22303 Hamburg

Veranstalter

Ökomarkt e.V. Bio für Kinder
Osterstraße 58
20259 Hamburg

Kontakt

Mobil: 0176 / 48601758
Telefon: 040 / 43270600
Internet: www.oekomarkt-hamburg.de

Anmeldung

Melden Sie sich direkt auf dem TeilnehmerInformationsSystem der Stadt Hamburg an (Veranstaltungs-Nr.: 2116U2902) oder per E-Mail unter schule-und-landwirtschaft@oekomarkt-hamburg.de.

Maximal 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Fortbildung wird im Rahmen des Arbeitszeitmodells für Lehrerinnen und Lehrer vom LI anerkannt.

(Rückmeldung bitte bis zum 20.09.2021)

Kosten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Kampagne "Bio kann jeder" ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

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