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Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" lockt mit erweiterter Kategorie

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Stiftung für Mensch und Umwelt die Kategorie "Bestehende Naturgärten" des bundesweiten Pflanzwettbewerbs um "Bestehende Naturbalkone" erweitert. Wer miteifern möchte, kann noch bis zum 31. Juli seinen Beitrag einreichen.

Logo Wir tun was für Bienen

Als Gewinn für die Unterkategorie "Bestehende Naturbalkone" wurde ein Zusatzpreis von 300 Euro ausgelobt, um trotz Corona weitere Teilnahmen anzuregen. Voraussetzung ist, dass die Balkone seit 2018 naturfreundlich gestaltet sind. Auch in allen anderen Kategorien können bis zum 31. Juli 2020 noch weitere Beiträge eingereicht werden. Aktuell sind insgesamt 187 Wettbewerbsbeiträge im Rennen.

Für musikalische Gruppen gibt es zusätzlich noch gute Gewinnchancen auf den Extrapreis "Musik für den Bienenschutz" in Höhe von 300 Euro.

Motivierende Aktionsbilder gesucht

Damit noch möglichst viele Menschen Lust bekommen, bienenfreundlich zu gärtnern, sind alle Teilnehmenden aufgerufen, Aktionsbilder unter www.wir-tun-was-für-bienen.de hochzuladen. Ganz nach dem Motto: "Schöne Bilder sagen mehr als tausend Worte", wie Dr. Corinna Hölzer, Leiterin der Stiftung für Mensch und Umwelt, betont.

Blumenbeete, Steinhaufen, Totholz, Wasserstellen, Hecken und Wiesen sollen für den Pflanzwettbewerb angelegt werden. Der Jury ist wichtig, dass die online gestellten Wettbewerbsbeiträge Freude am Tun zeigen, damit der Funke auf andere überspringt. Die eigentlichen Gewinner sollen die Wildbienen und damit auch viele andere Tiere sein!

Stiftung für Mensch und Umwelt

Die Initiative "Deutschland summt!" der Stiftung für Mensch und Umwelt schafft seit dem Jahr 2010 Aufmerksamkeit für die Bienen und die Stadtnatur. Am Beispiel der Wild- und Honigbienen ist es möglich, den Menschen den Rückgang der biologischen Vielfalt vor Augen zu führen. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger inspirieren, mobilisieren und anregen, selbst aktiv zu werden.

"Deutschland summt!" ist ein ständig wachsendes Netzwerk an Gemeinden, Kommunen und Landkreisen, die ihre Umgebung farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten möchten. Zur Vermittlung des wichtigen Themas "Biologische Vielfalt" an die breite Bevölkerung, aber auch an Politik, Wirtschaft, Bildung oder Kulturschaffende, dienen Wild- und Honigbienen als Botschafterinnen.

Quelle: Pressemitteilung Stiftung Mensch & Umwelt

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