Detailansicht

Mehr Mehrweg bei Alnatura: Ketchup, Linsen und Reis im Pfandglas

Alnatura setzt weiter auf Mehrweg: Im April wurden erstmalig verschiedene Nüsse, Nussmuse, Tees und Müsli im Pfandglas ins Sortiment aufgenommen. Bei den Kundinnen und Kunden stießen diese auf große Resonanz. Nun folgen ab Mitte Juli 16 weitere Artikel, darunter auch Produkte mit Fairtrade-Siegel.

Logo Alnatura

Unter der exklusiv bei Alnatura erhältlichen Marke Pfandwerk gibt es beispielsweise Rote Linsen, Basmati-Reis und Rohrohrzucker, aber auch flüssige Produkte wie Passata und Ketchup.

Damit ist Alnatura der erste filialisierte Einzelhändler, der eine große Bandbreite an verschiedenen Lebensmitteln im Pfandglas anbietet. Die Mehrweg-Pfandgläser sind Joghurt-Standardgläser beziehungsweise Milchflaschen, die bei Rückgabe problemlos wieder in einen regionalen Pfandkreislauf integriert werden können. Jedes Glas lässt sich damit bis zu 50 Mal wiederverwenden.

Alnatura Verpackungsexpertin Isabell Kuhl erklärt: "Die Mehrweg-Kreisläufe für Saft, Wasser, Bier und für Milch und Joghurt haben sich bewährt. Wenn wir nun weitere Bio-Produkte im Pfandglas anbieten, entstehen neue Kreisläufe, und das ökologisch sinnvolle Mehrweg-System wird durch die steigende Nachfrage ausgeweitet. Für uns ein innovativer und wichtiger Schritt zur Reduzierung von Verpackungsmüll."

Das junge Unternehmen Bananeira entwickelte die Marke Pfandwerk exklusiv für die Alnatura Super Natur Märkte. Bananeira vertreibt ausschließlich Fairtrade- und Bio-Lebensmittel, Inklusion ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur: In den Produktionsstätten in Erlangen arbeitet das Unternehmen mit einer Förderwerkstatt zusammen.

Jonas Schmidle, Geschäftsführer Bananeira, zur Zusammenarbeit mit Alnatura: "Wir wollen mehr Menschen davon begeistern, nachhaltiger und qualitativ hochwertiger zu konsumieren. Unsere Produkte sind ökologisch, fair und werden CO2-neutral produziert und transportiert. Die Kooperation mit Alnatura bedeutet für uns, diese Philosophie weiter verbreiten zu können. Denn mit Alnatura haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt."

Alnatura wird das Sortiment mit Mehrwegalternativen kontinuierlich erweitern. So sind bereits weitere Milchersatzgetränke, Kaffee und weitere Teesorten im Mehrwegglas vorgesehen.  

Konsequentes Engagement für weniger Verpackungsmüll

Die neuen mehrwegverpackten Produkte reihen sich in die vielfältigen Maßnahmen ein, mit denen Alnatura Verpackungsmüll reduziert. So gibt es beispielsweise seit fast einem Jahr in den Alnatura Super Natur Märkten keine Plastiktüten für Obst und Gemüse und keine Einweg-Kaffeebecher mehr. Mit diesem Schritt vermeidet der Bio-Händler den jährlichen Verbrauch von 20 Tonnen Kunststoff sowie 300.000 Einwegbechern aus beschichteter Pappe. Auch alle Verpackungen der Alnatura Produkte werden Produkt für Produkt unter dem Fokus der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit auf den Prüfstand gestellt und optimiert.

Alnatura in Zahlen

Alnatura ist Deutschlands Supermarkt mit den zufriedensten Kundinnen und Kunden (Brandmeyer-Studie Web-Monitor 2020). Das Unternehmen wurde vor über 35 Jahren von Götz Rehn erdacht und konzipiert. Er gründete Alnatura 1984 und ist bis heute Geschäftsführer.

Aktuell gibt es 136 Alnatura Super Natur Märkte in 62 Städten in 13 Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden über 1.350 verschiedene Bio-Lebensmittel produziert. Vertrieben werden diese in den eigenen Alnatura Bio-Märkten und europaweit in rund 12.700 Filialen verschiedener Handelspartner.

Alnatura beschäftigt rund 3.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 200 Lernende. Im Geschäftsjahr 2018/2019 erwirtschaftete Alnatura einen Netto-Umsatz von 901 Millionen Euro und damit ein Umsatzplus von 9,5 Prozent zum vorangegangenen Geschäftsjahr.

Quelle: Pressemitteilung Alnatura

Nach oben