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Impulse für innovative Lehre

Studentinnen der FH Münster haben ein Handbuch zu nachhaltigen Ernährungssystemen entwickelt. Kürzlich wurde das Handbuch "Impulses for Innovative Teaching", auf der Webseite zum europäischen Projekt TEFSI veröffentlicht.

Logo FH Münster - Impulse für innovative Lehre

Von der Konzeption bis zum Testdruck – es war ein komplexes Projekt, das die drei Masterstudentinnen Lynn Marthe Garbers, Ina Kerkhoff und Giulia Nentwig von der FH Münster über Monate als Team gemanagt haben.

"Wir haben spannende Lehrkonzepte kennengelernt, die uns Studierenden einen leichteren Zugang zu nachhaltigen Ernährungssystemen ermöglichen", so Nentwig. In TEFSI (Transformation of European Food Systems towards Sustainability by Transnational, Innovative Teaching) arbeiten Lehrende von neun Hochschulen in Europa zusammen. Eine von ihnen ist Prof. Dr. Carola Strassner, die auch die drei Studentinnen aus dem Master Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft bei ihrer Projektarbeit betreut hat.

"Wir entwickeln, optimieren und teilen innovative Lehrmethoden und Ansätze, mit denen wir Studierende an Inhalte zu nachhaltigen Ernährungssystemen heranführen können", erklärt Strassner. Das nun veröffentlichte Handbuch mit Best-Practice-Beispielen sei eines der Mittel, um bereits erprobte Ansätze anderen Lehrenden zugänglich zu machen und zum Austausch anzuregen. Mit ihren europäischen Kollegen teilt Strassner die Überzeugung, dass es eine Transformation zu nachhaltigen Ernährungssystemen braucht. Bildung sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung. "In dem jetzt dominierenden System werden wir die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung nicht erreichen können“, sagt Strassner. Das Handbuch „Impulses for Innovative Teaching" richtet sich an Hochschullehrende, die sich mit nachhaltigen Ernährungssystemen befassen. Es ist unter www.tefsi.eu kostenfrei verfügbar. Das Projekt TEFSI wird aus Mitteln von Erasmus+ gefördert. Beteiligt sind neben der FH Münster und der Universität Kassel in Deutschland auch Hochschulen in Dänemark, Frankreich, Italien, Kroatien, Litauen, Polen und Tschechien. Es läuft bis Ende August 2020.

 

Quelle: FH Münster

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