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"Bio kann jeder"-Workshops erstmals auf der Internationalen Grünen Woche

Mit der Beteiligung des Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Hanns-Christoph Eiden, fanden auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin erstmals "Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule"-Workshops statt.

Die drei Veranstaltungen am 20., 21. und 22. Januar waren voll ausgebucht und erhielten bestes Feedback seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Insgesamt 50 Vertreterinnen und Vertreter von Kitas, Schulen und Cateringunternehmen waren dabei und lernten, wie sie den Bio-Anteil in der Gemeinschaftsverpflegung erhöhen können. Nach einem theoretischen Input zur Umsetzung von mehr Bio ging es gemeinsam zum Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Dort erhielt das Teilnehmerfeld Infos zum Linsenanbau und zum Erhalt alter Gemüsesorten, außerdem wurden Bio-Molkereiprodukte verköstigt.

Beim ersten Workshop am 20. Januar 2020 nahm Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, an einer Kochaktion mit Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr teil. Der Küchenprofi gab einen guten Tipp zum Thema Fleischersatz: "Verwenden Sie Linsen", riet er den Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmern. Denn die Hülsenfrüchte zeichnen sich durch einen hohen Eiweißanteil aus, sind leicht zu verarbeiten und dabei kostengünstig. Damit ist die Linse bei der Bio-Umstellung in der Gemeinschaftsverpflegung ein besonders empfehlenswertes Produkt.

Nach einem Rundgang durch die Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde an den Ständen des BioBackHauses und der Lobetaler BioMolkerei Halt gemacht. Dort ging es um die Besonderheiten regionaler Erzeugung und Vermarktung. In der Abschlussrunde mit viel Lob und positivem Feedback wurde deutlich, dass die Kombination aus theoretischem Input und Austausch mit Praktikern vor Ort sehr gut ankam.

In 2020 wird das "Bio kann jeder"-Workshopprogramm fortgeführt. Dass das Thema Bio-Essen in Kita- und Schulverpflegung nun auch auf der wichtigsten Messe der Ernährungswirtschaft an Präsenz gewonnen hat, ist ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltigere und regionalere Ernährung des Nachwuchses.

Die bundesweite Informationskampagne "Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule" wird in Berlin-Brandenburg seit 2004 von der FÖL verantwortet. Als Regionalpartner setzt sich der Verein mit Workshops für eine gesunde und nachhaltige Ernährung von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinschaftsverpflegung ein.

"Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule" wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft finanziert.

Quelle: Pressemitteilung FÖL

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