Ökologische Putenmast

Ökologische Putenmast

Die ökologische Putenhaltung ist eine Nische. Gerade mal 2,4 Prozent aller in Deutschland gehaltenen Puten stammen aus ökologischer Erzeugung. Doch die Nachfrage nach Ökoputenfleisch nimmt seit Jahren langsam aber stetig zu. Der Einstieg in die Ökohaltung kann daher für einige Betriebe eine lohnende Initiative darstellen. Für Umsteigerinnen und Umsteiger von konventioneller auf ökologische Putenmast bietet die Umstellung eine Möglichkeit, sich vom Niedrigpreismarkt abzugrenzen.

Wer in die Ökoputenhaltung einsteigen möchte, sollte sich darüber bewusst sein, dass Puten sehr hohe Anforderungen an die Haltung und Fütterung stellen. Das gilt insbesondere für die Aufzucht der Küken. Die Mast ist dagegen weniger schwierig.

Auch die Vermarktung stellt eine Herausforderung dar, vor allem dann, wenn man direktvermarkten möchte. Um die wesentlich höheren Produktionskosten der Biogeflügelhaltung decken zu können, sollte möglichst das gesamte Tier zu Ökopreisen vermarktet werden. Dies ist aber besonders bei Puten eine Herausforderung, da hier der Fokus auf der Vermarktung von Teilstücken liegt. Die "Resteverwertung" spielt also für die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle.

Alles Wichtige über die ökologische Putenmast erfahren Sie in den folgenden Artikeln. Die Informationen stammen aus dem 2018 veröffentlichten "Managementhandbuch Öko-Masthähnchen und Ökoputen" des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN).



Letzte Aktualisierung 25.04.2018

Betriebsentwicklung für mehr Tierwohl

Cover Broschüre Nachhaltige Landwirtschaft

Nachhaltige Landwirtschaft

Zur Broschüre (PDF-Dokument)

Tierwohl

Titelbild des Leitfaden Tierwohl, Bild: Naturland, Bioland, Demeter

Leitfaden

Beurteilung des Wohles der Tiere in der Landwirtschaft - Bioland, Demeter, Naturland

Nach oben