Apium Y Virus

Apium Y Virus

Schadbildbeschreibung

Typisch ist das hellgr├╝ne bis gelblich-wei├če Mosaik der Bl├Ątter. Es kommt zu Vergilbungen und Nekrosen. ├ältere, stark befallene Bl├Ątter weisen eine r├Âtlich-violette F├Ąrbung auf. Bei fr├╝hem Befall treten Wachstumshemmungen und Fadenbl├Ąttrigkeit auf. Diese ist vor allem bei den j├╝ngeren Bl├Ąttern zu beobachten. Die Symptome sind besonders an glatter Petersilie auff├Ąllig. Durch die Scheckungen und Verkr├╝ppelungen, die das Apium Y Virus hervorruft, sind die Bl├Ątter nicht mehr frisch vermarktungsf├Ąhig. Durch Wachstumshemmungen verursachte Ertragsverluste k├Ânnen bis zu 50 Prozent erreichen.

Biologie in K├╝rze

Das Apium Y Virus wird von verschiedenen Blattlausarten nicht-persistent ├╝bertragen. Eine mechanische ├ťbertragung ist ebenfalls m├Âglich. Weitere Wirtspflanzen sind beispielsweise Dill und Koriander. Befallene ├ťberwinterungspetersilie und Unkr├Ąuter aus der Familie der Doldengew├Ąchse k├Ânnen ein Infektionsreservoir darstellen.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Ma├čnahmen

  • Entfernen befallener Pflanzen,
  • Gute Unkrautregulierung,
  • Betriebshygienema├čnahmen beachten.

Direkte Ma├čnahmen / zugelassene Pflanzenschutzmittel

In Deutschland sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.

Letzte Aktualisierung 22.10.2010

Praxisleitfaden

Cover der Brosch├╝re

Krankheiten und Sch├Ądlinge im Arznei- und Gew├╝rz-pflanzenanbau

Download (Organic Eprints)

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