Molke

Süß- und Sauermolke

Molke entsteht durch die Gerinnung der Eiweißbestandteile in der Milch bei der Käseherstellung. Dieses "Nebenprodukt" der Käseherstellung wurde lange nur als Tierfutter eingesetzt.

Mit der Renaissance der Naturmedizin wurde Molke wieder populär. Ihr großes Plus ist die Milchsäure, die für eine gesunde Bakterienbesiedlung im Darm sorgt und bei Verstopfung helfen kann. Deshalb bieten Naturkostläden und Reformhäuser und Supermärkte Molke als Kurmittel bzw. Fastengetränk an. Wegen ihrer hautfreundlichen Wirkung findet sich Molke auch in manchen Biokosmetik-Produkten.

Nebenprodukte wie Molke vielseitig zu verwenden, ist nachhaltig und damit ganz im Sinne des Ökolandbaus.

Ohne Milchsäurebakterien geht nichts

Werden der Milch Milchsäurebakterien zugesetzt (saure Milchgerinnung), entsteht Sauermolke. Gerinnt das Milcheiweiß durch zugesetztes Lab-Ferment (süße Milchgerinnung), entsteht Süßmolke. Süßmolke muss innerhalb weniger Stunden weiterverarbeitet werden, sonst verdirbt sie.

Dann wurde sie lediglich pasteurisiert. Als Kurmittel aber gibt es sie vor allem in Granulatform - zum Selbstanrühren mit Wasser. Für die Herstellung von Molkedrinks werden Frucht- oder Aromastoffe zugesetzt, denn der Geschmack purer Molke ist nicht jedermanns Sache. Biomolkedrinks gibt es wie Joghurts in verschiedenen Geschmacksrichtungen.


Letzte Aktualisierung 12.08.2019

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