Seitan & Co.

Seitan & Co.

Konzentriertes Weizeneiweiß: Seitan

Seitan wurde vor über 1.000 Jahren in China und Japan von Zen-Mönchen entwickelt. Die für Bioseitan übliche traditionelle Herstellung ist einfach: Weizenvollkornmehl wird mit Wasser zu einem Teig verknetet. Der fertige Teig wird mehrmals gewaschen, wobei das warme Wasser Stärke und Kleie entfernt. Übrig bleibt eine graue, gummiartige Masse, die vor allem aus Weizeneiweiß (Gluten) besteht.

Die Masse wird kurz in einem Sud gekocht, der Sojasoße, Algen und Gewürze enthält. Beim Kochen quillt Seitan auf, erhält eine fleischähnliche Konsistenz und nimmt den Geschmack des Suds an. Zu kaufen gibt es Seitan eingelegt in den Sud in Gläsern oder vakuumverpackt in Folie.

In der Küche kann er wie Fleisch gebraten, gedünstet oder gekocht werden. Häufiger wird Seitan jedoch als Grundzutat für Fleischersatz-Produkte verwendet. Der Eiweißgehalt liegt mit 25 Prozent über dem von Fleisch, jedoch enthält Seitan kaum Fett.

Alternativen zu Würstchen und Schnitzel

Egal ob Vegi-Wiener, Fleischkäse, Salami oder Soja-Schnitzel - die Hersteller dieser vegetarischen Alternativen bemühen sich, ihre Produkte in Aussehen, Geschmack und Konsistenz möglichst nahe an das "Vorbild Fleisch" herankommen zu lassen. Die Basis-Zutaten bilden Seitan, Tofu oder ein Granulat aus Sojabohnen.

Soja-Granulat hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack. Deshalb verleihen Biohersteller ihren Fleischersatz-Produkten mit natürlichen Gewürzen und Aromen Geschmack. Groß ist das Angebot an fleischlosen Fertiggerichten in Bioqualität, wie Gyros-Pfanne, Nuggets, Burger, Geschnetzeltes oder Hackfleischsoße für Spaghetti.

 


Letzte Aktualisierung 29.07.2019

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