Artgerechte Tierhaltung

Artgerechte Tierhaltung

Guter Geschmack braucht Zeit

Im biologischen Landbau werden die Tiere artgerecht gehalten. Ihre Umgebung ist in der Regel vielf├Ąltiger ausgestaltet - mit ausreichend Platz, Licht und frischer Luft. Biotiere d├╝rfen ins Freie: K├╝he, Schafe und Ziegen grasen auf der Weide. Schweine und Gefl├╝gel haben drau├čen einen Auslauf, wo sie sich ausreichend bewegen k├Ânnen.

Au├čerdem bekommen sie Futter vom eigenen Hof oder von anderen Bioh├Âfen und werden bedarfsgerecht ern├Ąhrt. Deshalb nehmen sie langsamer zu und m├╝ssen l├Ąnger gem├Ąstet werden. Doch das ist gut f├╝r den Geschmack, denn die artgerechte F├╝tterung und die Muskelaktivit├Ąt der Tiere erh├Âhen den Anteil an intramuskul├Ąrem Fett. Das sind kleine Fett├Ąderchen, die das Muskelfleisch durchziehen, ihm eine typische Marmorierung verleihen und es zart und saftig machen.

Biob├Ąuerinnen und Biobauern setzen bei der Mast auf Tierrassen, die ein besonders schmackhaftes Fleisch liefern und sich gut f├╝r die ├Âkologische Haltung eignen. Dazu geh├Âren das Schw├Ąbisch-H├Ąllische Schwein oder Angus-Rinder. Ein weiterer Vorteil dieser Tiere ist, dass sie nicht so anf├Ąllig gegen Krankheiten sind wie Rassen, die auf schnellen Fleischzuwachs gez├╝chtet werden. Das macht die vorbeugende Gabe von Medikamenten ├╝berfl├╝ssig, die sowieso gem├Ą├č den Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften f├╝r den ├Âkologischen Landbau und der ├ľkoanbauverb├Ąnde verboten ist.

M├Âglichst kurze Transportwege zum Schlachthof ersparen den Tieren Stress und verhindern so, dass das Stresshormon Adrenalin ins Fleisch ├╝bergeht.


Letzte Aktualisierung 12.08.2019

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