Demeterbetrieb Cordes

Demeterbetrieb Cordes: Rinder an Wümme und Wieste

Vor etwa 20 Jahren zog Familie Cordes in den Norden und übernahm 2010 die Bewirtschaftung des Hofes in Stuckenborstel. Seitdem weiden in den Flussniederungen ihre Rinder, deren Fleisch direkt an die Kundschaft in der Region geht.

„Wir haben uns bewusst für die Haltung und Nutzung von reinen Fleischrindern entschieden“, sagt Jens Cordes. „Durch die Tiere sind wir in der Lage, unsere Ernteerträge ideal zu nutzen.“ Seit 1955 wird Hof Cordes als Demeter-Betrieb biologisch-dynamisch bewirtschaftet und ist Mitglied der regionalen Bäuerlichen Gesellschaft e. V.


Der Hof

Demeterbetrieb Cordes
Jens Cordes
Neubauer Heide 4
27367 Sottrum-Stuckenborstel
Niedersachsen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 04264-37 08 83 0
Fax: -83 53 19
mobil: 0151-22 97 17 67

E-Mail: demeter-weiderinder@stuckenborstel.de
Internet: www.weiderinder-stuckenborstel.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

120 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche

Naturschutz

25 Hektar Naturschutzflächen und 12 Kilometer Hecken

Tiere

Fleischrinder (Angus und Limousin)


Wesensgerechte Weidewirtschaft

Rinder sind wesentlicher Bestandteil eines jeden Demeter-Betriebs. Bei der Rinderhaltung setzt Familie Cordes zu hundert Prozent auf die Fleischrassen Deutsch und Aberdeen Angus und Limousin. Die Tiere weiden in den Frühjahrs- und Sommermonaten draußen und werden im Herbst und Winter im geräumigen Stall versorgt. „Bei der Weidehaltung nutzen wir eine vollständige Einzäunung mit Elektrozäunen aus Glattdraht und verwenden keinen Stacheldraht, der die Tiere verletzen könnte“, sagt Jens Cordes. „Bei der Fütterung legen wir Wert darauf, dass die Tiere jeden Tag ihre Ration Heu als gesundes und wichtiges Grundfutter erhalten. Auf Mais und Getreidekraftfutter wird verzichtet, sie sind kein natürliches Futter für Wiederkäuer.“ Tierhaltung und Naturschutz gehen so Hand in Hand.

Durch Einsatz von selbst erzeugtem Mist- und CMC-Kompost auf Grün- & Ackerland tragen wir zum Humusaufbau und zur natürlichen Steigerung der Bodenfruchtbarkeit bei.

Vom Acker bis zum Moor

Dennoch legt Jens Cordes einen besonderen Schwerpunkt auf weitere Naturschutzmaßnahmen durch die Pflege von Hecken und Landschaftselementen. „Wir bewirtschaften rund 25 Hektar Grünland- und Naturschutzflächen in der Wümme- und Wiesteniederung. Diese werden pro Jahr ein- bis zweimal gemäht und der Aufwuchs dann in Form von Heu geerntet“, erläutert Cordes. Daneben gehören auch noch echte Moorflächen zum Betrieb, die als Beitrag zum Klima- und Landschaftsschutz in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden gepflegt werden.

Und das Rindfleisch?

„Wir schlachten im Rahmen unserer Hausschlachtung unsere Färsen, die wir zusammen mit unserem lokalen Schlachter verarbeiten und für die Küche vorbereiten,“ erklärt Jens Cordes. Die Fleischpakete zu verschiedenen Packgrößen sowie Schnelles, Spezielles oder Grillgut für Ofen, Topf, Grill und Pfanne gibt es per Bestellformular oder E-Mail. Wer den Betrieb besuchen möchte und Lust auf die regional erzeugten Rindfleisch-Produkte hat, kann einige der Erzeugnisse gerne direkt ab Hof erwerben.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb

  • Betriebs­fläche: 120 ha, davon 72 ha Dauergrünland und 48 ha Ackerfläche

  • Fruchtfolge: Getreide und Mais

  • Tierhaltung: 100 Rinder

  • Aufstallung: Weidehaltung von Frühling bis Herbst, Stall als Winterquartier

  • Anbauverband: Demeter

  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022


Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Betriebsinfos in einem Faltblatt

Letzte Aktualisierung 12.02.2021

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Mann und Frau auf Kuhweide

fleck. - Kleine Hofmolkerei

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Nach oben
Nach oben