Kudammhof

Kudammhof: „Ein Ei für Zwei!“

Beim Namen mag man zuerst an eine berühmte Straße in der Hauptstadt denken. Der Kudammhof im niedersächsischen Großmoor allerdings ist wegen seiner BioLandwirtschaft und der feinen Geflügelund Rindfleischprodukte bekannt.

Vor knapp 25 Jahren wurde auf dem Kudammhof der erste Freiland-Hühnerstall gebaut. „Als weitere Futtergrundlage für die Hennen wird auf einem Teil der 60 Hektar Getreide angebaut. Auf großen Grünlandflächen um den Hof leben heute 6.000 Legehennen mobil in sechs Gruppen. Nachdem die Eier sortiert sind, gelangen sie zum Weiterverkauf direkt an andere Bio- und Hofläden oder werden auf dem Markt verkauft“, erklärt Landwirt Johannes Erkens.


Der Hof

Kudammhof® 
Friederike Schultz & Johannes Erkens
Kurfürstendamm 46
29352 Adelheidsdorf OT Großmoor
Niedersachsen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 05085-4 71 / Fax: -95 58 89

E-Mail: info@kudammhof.de
Internet: www.kudammhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

60 ha Fläche: 29 ha Ackerund 31 ha Grünland

Hühner

6.000 Legehennen in 6 Gruppen

Futter

100% Bio-Futter überwiegend aus eigener Produktion


Für jede Henne ein Bruderhahn

Tierwohl wird großgeschrieben: Seit 2012 werden die männlichen Geschwisterküken mit aufgezogen. „Ein Ei für Zwei! lautet unser Motto, denn die Eier der Schwestern ermöglichen das Leben der Brüder.“ Ab dem ersten Tag starten sie ihr Leben auf dem Kudammhof. Nach dem Umzug in die mobilen Ställe geht es ins Freiland. Henne und Mensch haben viel zu tun. Die einen legen fleißig Eier, die anderen sorgen für 100 Prozent Bio-Futter, fahren die Mobilställe auf frisches Grün und pflegen Tiere und Auslaufflächen. Für Unterstützung sorgen Zicklein, die durch Herumspringen den Habicht vertreiben. Acker und Grünland dienen allein der Versorgung und Haltung der Tiere.

Einkaufen im Hofladen: Fr 14 bis 18 Uhr Regiobox: täglich 8 bis 18 Uhr Markt in Celle: Mi & Sa 7 bis 13.30 Uhr

Feine Waren für die Kundschaft

Auf dem Speiseplan der Hühner stehen Weizen, Mais, Triticale, Acker- und Sojabohnen. Aus Suppenhühnern und Bruderhähnchen kreiert ein Biolandfleischer Curryhuhn, Hühnerbolognese, Hühnertopf, Sauerfleisch, Fleischkäse und vieles mehr. Auch die zum Hof gehörenden Limousinrinder genießen die großen Weiden in vollen Zügen und liefern leckeres Bio-Rindfleisch und -Wurstwaren. Die Kundschaft kann alles direkt im Hofladen, am Verkaufsautomaten oder zwei Mal wöchentlich in der Celler City auf dem Wochenmarkt erwerben. Viele Produkte sind außerdem im Raum Hannover, Braunschweig und Peine in Bio-Läden zu bekommen. Eine Photovoltaikanlage versorgt den Betrieb übrigens nachhaltig mit grünem Strom, und alle Abwässer werden durch Schilfbeete geklärt. Der direkte Kundenkontakt ist wichtig. Hofführungen gibt es monatlich. Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wie z.B. die Entdeckertour, veranstaltet die Natur- und Lernwerkstatt e.V. Über die Angebote rund um den Hof und die Naturpädagogik informieren die Homepage oder Facebook.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 60 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 32 ha Ackerland und 28 ha Grünland
  • Fruchtfolge: Winterweizen, Triticale, Kleegras, Ackerbohnen, Körnermais
  • Tierhaltung: 6.000 Legehennen und dazugehörige Bruderhähnchen in ökologischer Freilandhaltung, 30 Jungrinder (Limousin), 15 Islandponys
  • Aufstallung
    • Hühner und Bruderhähnchen in Mobilställen/festen Ställen
    • Rinder: im Winter Zweiraumlaufstall, im Sommer Weidehaltung
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 06.03.2018

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