Biogärtnerei Watzkendorf

Bio-Gärtnerei Watzkendorf: Gemüse mit Respekt

Entstanden nach der Wende auf dem Gelände einer ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in Watzkendorf, wirtschaftet die Bio-Gärtnerei bereits seit 25 Jahren mit Erfolg nach organisch-biologischen Grundsätzen.

„Ökologischer Landbau ist für uns die ideale Möglichkeit, gesunde Lebensmittel zu produzieren, respektvoll mit unseren Böden und unserer Umwelt umzugehen, um so die Biodiversität zu erhalten“, sagt Sabine Kabath, die zusammen mit Holger Kasdorf den Betrieb als Gesellschafterin leitet. Zusammen mit ihren 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie drei Auszubildenden bauen sie auf 26 Hektar ein breites Gemüsesortiment für die regioanle Vermarktung an. Seit 2017 gehört eine kleine Imkerei mit ca. 15 Bienenvölkern dazu.


Der Hof

Bio-Gärtnerei Watzkendorf
Sabine Kabath und Holger Kasdorf
Zum Mühlenbach 12
17237 Blankensee-Watzkendorf
Mecklenbburg-Vorpommern 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 039826-1 23 65 / Fax: -1 35 81

E-Mail: biogaertnerei@gmx.de
Internet: www.biogaertnerei-watzkendorf.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

26 ha Ackerland, davon 7 ha Getreide/Gründüngung

Gewächshäuser

1,8 ha Gewächshäuser und Folientunnel

Sorten

700+ Pflanzensorten im Anbau


Raum auch für junge Pflanzen

„Der mehrjährige Anbau von Gründüngung ist für uns ein wichtiges Element in der Fruchtfolge“, erklärt Holger Kasdorf. „Gurken, Tomaten, verschiedene Wintersalate, Rucola und Kräuter wachsen in drei Gewächshäusern, acht Folienhäusern und 30 Folientunneln. Die qualitätsgerechte Produktion von Jungpflanzen findet im 2012 gebauten, 5.200 Quadratmeter großen Gewächshaus statt.“ Dieses nutzt die Abwärme einer Biogasanlage, den Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie das Wasser aus dem Regenauffangbecken. Mittlerweile stecken viele Jahre Erfahrung in der Jungpflanzenproduktion. Gesät wird mit drei verschiedenen Saatlinien oder auch per Hand. Großen Wert legen Kabath und Kasdorf auf Sortenvielfalt. Sie unterstützen den Erhalt alter Sorten, indem sie auch kleine Partien oder Züchtungslinien aussäen und zu jungen Pflanzen heranziehen. Seit 2020 sind sie Mitglied beim Verein bioverita, um der Jungpflanzenkundschaft den Zugang zu biologisch gezüchteten Sorten zu ermöglichen. 2017 gab es dafür den Bundespreis Ökologischer Landbau.

Der Verkauf ab Hof erfolgt an Besucherinnen und Besucher, die sich für Gemüse, Kartoffeln, Kräuter und Honig interessieren.

Vermarktung in die Region

Alle selbst produzierten Gemüsearten und Jungpflanzen gibt es direkt ab Hof. Die Gärtnerei beliefert den Großhandel in Berlin sowie den Einzelhandel in der Hauptstadt und Umgebung. Die Jungpflanzen werden an Kolleginnen und Kollegen von Rügen bis Dresden ausgeliefert. Für Schülerinnen und Schüler hat die Gärtnerei ein Konzept entwickelt, wonach diese sich mit einzelnen Schwerpunkten der Gemüseproduktion, wie beispielsweise dem Boden, auseinandersetzen. Ebenfalls sind Kindergartenkinder wie auch Studierende immer willkommen. Regelmäßig finden zudem Fachseminare für und mit Gärtnerei-Kolleginnen und -kollegen im modernen Seminarraum statt.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gärtnereibetrieb
  • Betriebsfläche: 21 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, 21 ha Ackerland, davon 7 ha Getreide/Gründüngung, 1,6 ha Gewächshäuser und Folientunnel
  • Fruchtfolge: Vierfelderwirtschaft mit mehrjähriger Gründüngung auf 30 Prozent der Flächen zur Mulchgewinnung
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 01.06.2021

Demonstrationsbetriebe Ökolandbau

Bio live erleben!

Die Betriebe des Netzwerkes öffnen ihre Hoftore für die Öffentlichkeit.

Zu den Demobetrieben

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Seitanschnitzel

Seitanschnitzel mit Remouladensauce

Nach oben
Nach oben