Gronenfelder Werkstätten

Gronenfelder Werkstätten: Natur und Mensch im Blick

Als Tochtergesellschaft der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e. V. steht bei den Gronenfelder Werkstätten ein christliches Menschen- und Umweltverständnis im Zentrum. „Wir übernehmen Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und handeln nachhaltig, ökologisch und wirtschaftlich“, dazu steht Bereichsleiter Emanuel Hein. Außerdem wird Inklusion großgeschrieben, denn die Werkstätten bieten Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen vielfältige Arbeitsplätze.


Der Hof

Gronenfelder Werkstätten gGmbH
Emanuel Hein
Gronenfelder Weg 22
15234 Frankfurt (Oder)
Brandenburg

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006   

Telefon: 0335-6 83 89 46

E-Mail: landwirtschaft@gronenfelder-werkstaetten.de
Internet: www.wichern-diakonie.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

52 Hektar Ackerfläche, davon 27,5 Hektar Feldfrüchte, 20,5 ha Ackerfutter und 2,5 ha Dauergrünland

Tiere

520 Tiere: 37 Rinder, 33 Schweine, 450 Legehennen

Team

62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Ökologisch und sozial

Neben den Bereichen Bildung und Soziales, Auftragsarbeiten, Gastronomie, Dienstleistungen und Wildpark spielt der ökologische Landbau eine wichtige Rolle. Auf rund 50 Hektar züchten die Werkstätten auf dem Feld und in der Gärtnerei Gemüse, Kräuter, Obst, Grünspargel, Speise- und Futterkartoffeln, Futterüben, Beet- und Balkonpflanzen. Ein Teil der erzeugten Produkte ist Futtergrundlage für die Tiere des Hofs. Der Rest der Ernte wird frisch im hofeigenen Bio-Laden verkauft, in der Küche der Gronenfelder Werkstätten verarbeitet oder eingelagert und in den Wintermonaten für die weitere Vermarktung vorbereitet.

Naturschutzmaßnahmen wie Nistkästen, Hecken und Feldsteinhügel tragen zum Artenschutz bei. Außerdem sind im Sinne der Biodiversität Winter- und Sommergetreide, Luzernegras, Hackfrüchte und Feldgemüse in die Fruchtfolge integriert. Der Ökolandbau bietet zudem eine Reihe individuell gestalteter Arbeitsmöglichkeiten: Unter fachkundiger Anleitung wird gesät, pikiert, getopft und gepflanzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen Beete an und bepflanzen sie, pflegen die Kulturen, stellen Kompost her, ernten und trocknen Kräuter, pressen Saft und vermarkten die Produkte.

„Wir übernehmen Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und handeln nachhaltig, ökologisch und wirtschaftlich.“

Tierische Vielfalt

Auch die Tiere des Hofs beschäftigen die Arbeitskräfte. Legehennen, Galloway-Mutterkühe und deren Nachzucht sowie Schweine wollen gefüttert und gepflegt werden. „Die Ställe werden gereinigt, die Auslaufflächen gepflegt, für die Rinder werden Koppeln gebaut“, sagt Emanuel Hein. „Dabei macht es den Kolleginnen und Kollegen besonders Freude, den Tieren nah zu sein und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.“ Eier und  Fleisch werden im Hofladen verkauft oder in der Küche der Werkstätten verarbeitet.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Landwirtschaft, Gartenbau, Obstbau
  • Betriebsfläche: 52 ha Ackerfläche, davon 27,5 ha Feldfrüchte, 20,5 ha Ackerfutter und 2,5 ha Dauergrünland
  • Tierhaltung: 12 Mutterkühe, 18 Mastrinder, 33 Mastschweine, 450 Legehennen
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollnummer: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt

Letzte Aktualisierung 28.05.2020

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Vier Menschen auf dem Feld.

Ökodorf Brodowin

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