Hatzlhof

Hatzlhof: Für die guten Knollen

Der Anbau von Kartoffeln hat Tradition auf dem Hatzlhof. Neben dem Geschäft mit den beliebten Knollen baut der Hof weitere Marktfrüchte wie Sojabohnen, Erbsen und Zwiebeln an. Eine Saat- und Pflanzgutvermehrung gibt es auch.

„Wir setzen auf die Prinzipien des Ökolandbaus, um nachhaltig gute und reichhaltige Ernten einfahren zu können“, sagt Andreas Hatzl. 1999 entschieden er und Gattin Dorothea sich dazu, den Betrieb nach Bioland-Richtlinien zu bewirtschaften. Ihre gut 200 Hektar Ackerland liegen im Landkreis Fürstenfeldbruck, nordwestlich von München.


Der Hof

Hatzlhof
Andreas und Dorothea Hatzl
Schloßstraße 167
82140 Esting
Bayern

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 08142-42 739-0

E-Mail: info@hatzlhof.de
Internet: www.hatzlhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

200 ha Ackerland

Sorten

15 Kartoffelsorten pro Jahr

Kartoffeln

3 Kochtypen von Kartoffeln ganzjährig verfügbar


Spezialität Kartoffel

Schon seit mehreren Generationen liegt der Schwerpunkt des Hatzlhofs auf dem Kartoffelanbau. Eine Auswahl von bis zu 15 verschiedenen Kartoffelsorten soll dabei sicherstellen, dass die Knolle ganzjährig und in allen Kochtypen angeboten werden kann – einschließlich rotschaliger Sorten. „Die ersten Frühkartoffeln wachsen im Untervliesanbau und können schon ab Mitte Juni geerntet werden“, sagt Dorothea Hatzl. Technik zum Sortieren, Waschen und Abpacken ist auf dem Hof vorhanden. Die Speisekartoffeln werden ganzjährig größtenteils über den eigenen Abpackbetrieb verpackt und an Großhandel und regionalen Lebensmitteleinzelhandel vermarktet. Ein Teil bleibt für den Hofladen, „um das Ohr auch direkt am Verbraucher zu haben“, wie die Landwirtin bemerkt. Gelagert wird im Kistenlager, größtenteils mit Kühlung. Außerdem werden noch Dinkel, Roggen, Triticale, Erbsen, Acker- und Sojabohnen sowie natürlich Kleegras angebaut. Auch Zwiebeln wachsen seit geraumer Zeit auf den Feldern.

Hofladen geöffnet: Mo – Sa 8 bis 18 Uhr

Guter Boden trotz Schotter

Ein Teil der Flächen dient zudem der Pflanzkartoffel- und der Saatgutvermehrung. Die Mähdruschfrüchte – also Getreide und Leguminosen – werden regional an Bäcker und Mühlen sowie zur Herstellung von Bio-Kraftfutter vermarktet. „Unser Betrieb liegt in der Münchner Schotterebene“, sagt Andreas Hatzl. „Daher hat ein großer Teil der Flächen einen hohen Steinanteil. Hier werden die großen Steine mittlerweile separiert, um weniger Beschädigungen bei der Ernte zu haben.“ Es sind zudem Moor, sandiger Lehm und Lehmböden vorhanden. 50 Prozent der Flächen können zusätzlich beregnet werden. Besucherinnen und Besucher sind nach Voranmeldung herzlich eingeladen, sich den Hof im Rahmen einer Führung genauer anzusehen. Ebenso wie Interessierte am Biolandbau allgemein.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Marktfrucht und Verpackung für Großhandel
  • Betriebsfläche: 180 Hektar Ackerland mit 35 bis 70 Bodenpunkten
  • Fruchtfolge: Typische Fruchtfolge: Kleegras, Dinkel, Kartoffeln, Roggen
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 20.04.2018

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