Kräuter-, Obst- und Rosenhof Taubertal

Rosenhof Taubertal: 25 Jahre rosige Bio-Zeiten

Damascena, Alba, Gallica und Centifolia – das klingt nicht nur herrschaftlich, sondern birgt auch eine stolze Vielfalt: Auf diese vier alten Rosenarten gehen die 120 Sorten zurück, die der Rosenhof Taubertal in Creglingen kultiviert.

Dabei fing 1986 eigentlich alles mit Apfelbäumen und Kräutern an. Im Mittelpunkt steht aber immernoch dasselbe Ziel: hochwertige und standortgerechte Erzeugnisse anzubieten und besondere Produktideen zu entwickeln. 1996 erhielten dann die Rosen Einzug auf dem Betrieb. „Anfangs war das ein rein privates Interesse“, erzählt Betriebsleiter Reinhold Schneider. „Daraus entstand eine Kultur der Duftrosen, aus deren ersten Blütenblättern verschiedene Rosenköstlichkeiten zubereitet wurden.“ Diese schmeckten nicht nur der eigenen Familie: Der Grundstein für den heutigen Rosenanbau war gelegt.


Der Hof

Rosenhof Taubertal
Reinhold Schneider
Rothenburger Straße 14
97993 Creglingen
Baden-Württemberg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 07933-869 / Fax: -7009860

E-Mail: info@rosenhof-taubertal.de
Internet: www.rosenhof-taubertal.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

5,5 ha Betriebsfläche

Sorten

120 verschiedene Rosensorten

Sträucher

1.500 angebaute Rosensträucher


Vielfalt in jeder Hinsicht

Die Begeisterung für die Rose merkt man dem vielfältigen Sortiment des Hofes an. Von Mus über Saft, Essig und Gelée bis zum selbst destillierten Rosenwasser bleiben keine Wünsche offen. Dabei beliefert der Betrieb nicht nur Privatkundinnen und -kunden. Das Rosenblütenmus findet bei Bio-Kolleginnen und -kollegen Verwendung in Fruchtaufstrichen, Joghurt und Eis. Die duftenden Laubblätter der Rosa Rubiginosa – wie auch die Heilkräuter des Rosenhofs – dienen außerdem als Rohstoff für Produkte großer Naturkosmetikfirmen. Die Ernte ist dabei mühsam. Früh morgens werden die Blütenblätter der Sträucher per Hand geerntet und für die unterschiedlichen Verwendungen sofort frisch verarbeitet. Unterstützt beim Ökolandbau wird Reinhold Schneider von natürlichen Helfern: Spatzen, Meisen, Hornissen und Ohrenwürmer machen Blattläusen und Raupen den Garaus. Im Gegenzug bieten Insektenhotels, mit Holzwolle gefüllte Keramikbehälter und Blühstreifen mit Wildblumen, Wildkräutern und Gräsern den tierischen Mitarbeitern Kost und Logis. Der Humusaufbau mithilfe biologischdynamischer Präparate und der kollegiale Tausch von kräuterreichem Heu der Streuobstwiesen gegen Kuhmist zur Erhaltung der Kreislaufwirtschaft tun ihr Übriges.

Ende Juni lädt der Rosenhof zum „Tag des offenen Rosenfeldes“ ein.

Der Rose ganz nah

Mit seinem ökologischen Ansatz möchte Reinhold Schneider nicht allein bleiben. Exkursionen im Rosenfeld, Vorträge und Rosenseminare bringen die Thematik einer interessierten Öffentlichkeit näher. Als Lernort Bauernhof und zertifizierter Bodenpraktiker bietet der Rosenhof Taubertal vielfältige Einblicke in den Ökolandbau und Möglichkeiten für Lern- und Sinneserfahrungen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Kräuter-, Obst- und Rosenbetrieb
  • Betriebsfläche: 6,5 ha
  • Fruchtfolge: 1,1 ha Kleeanbau zur Vorbereitung für weitere Dauerkulturen, 0,9 ha Heil- und Duftrosen, Laubduftende Wildrosen als Kosmetikrohstoff, Öl- und Duftrosen für Heilelixiere und lukullische Produkte. Äpfel, Quitten und Wildobst
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Die Magie der Rose

Der Demonstrationsbetrieb Rosenhof Taubertal liegt etwa 40 Kilometer südlich von Würzburg. Ein Spaziergang über den Rosenhof Taubertal ist zu dieser Jahreszeit ein berauschender Genuss für die Sinne. Denn Reinhold Schneider ist einer der Pioniere in der Biokultur von Duft- und Heilrosen.

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Hofreportage: Die Magie der Rose

Ein Spaziergang über den Rosenhof Taubertal ist zu dieser Jahreszeit ein berauschender Genuss für die Sinne. Die Augen können sich kaum satt sehen an den Farben und der Schönheit der Rosenblüten. Betörend ist der Duft, den die ätherischen Öle der Blütenblätter verströmen und der das ganze Rosenfeld überzieht. Früh am Morgen, gegen fünf Uhr, wenn der Tau auf den samtenen Blättern der Rose perlt und die Rosenblüten beginnen aufzugehen, ist der beste Zeitpunkt, um die zarten Blütenblätter per Hand zu pflücken. Rasch werden die Blüten der "Königin der Blumen" gekühlt  und verarbeitet.
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Letzte Aktualisierung 18.04.2019

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