Workshops für mehr Bio in Schule und Kita

Workshops für mehr Bio in Schule und Kita

Die meist halbtägigen Veranstaltungen richten sich an hauswirtschaftliche und pädagogische Fachkräfte in Schulen und Kitas, Verantwortliche aus Catering-Unternehmen und Verwaltungen sowie weitere interessierte Personen. Die elf regionalen Bio kann jeder-Projektpartner organisieren im Auftrag der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) solche Workshops für jeweils ein oder mehrere Bundesländer. "Mit den Bio kann jeder-Workshops haben wir ein einzigartiges Format in der Fortbildungslandschaft geschaffen, mit dem wir immer wieder neue Personen und Zielgruppen für das Bio-Thema sensibilisieren", so Anke Brückmann, zuständige Referentin in der BLE. Seit 2004 haben bundesweit insgesamt 1.200 Workshops stattgefunden, mit denen rund 24.000 Teilnehmende erreicht wurden.

Vom "Warum" zum "Wie"

Während bei den Workshops in den Anfangsjahren oft noch die Frage nach dem "Warum Bio?" diskutiert wurde, stehen heute das "Wie" und die konkreten Umsetzungstipps im Vordergrund. Es gibt inzwischen viel mehr Einrichtungen und Personen, die sich mit dem Thema "Bio in der AHV" befassen als früher. "Die Workshops müssen deshalb mehr in die Tiefe gehen und konkrete Fragestellungen aufgreifen", bestätigt Anke Brückmann. So gehen die Veranstaltungen auch auf speziellere Themen ein und geben beispielsweise praktische Tipps für eine vegetarische Küche, erläutern anschaulich den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimaschutz, stellen Kostenkalkulationen vor oder zeigen die Möglichkeiten für die Ernährungsbildung auf. Viele der Teilnehmenden kommen heute mit mehr Vorwissen und viel konkreteren Fragen als in den Anfangsjahren der Kampagne und nutzen die Veranstaltungen auch zum Austausch und der Vernetzung mit anderen Personen vor Ort.

Impulse für lokale Prozesse

Hinzu kommt, dass viele Menschen das Thema in einem größeren Zusammenhang einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung diskutieren. Es genügt deshalb nicht mehr, nur küchenpraktische Fragen zu Speiseplanung, Einkauf oder Biozertifizierung zu thematisieren. Das Thema wird von den Teilnehmenden der Workshops immer wieder auch ganz grundsätzlich und tiefer diskutiert. Gleichzeitig haben sich die politischen Rahmenbedingungen verändert: Bundesweit entstehen Modell- und Musterregionen sowie eine wachsende Zahl Bio-Städte und anderer Kommunen, die sich für den Einsatz von mehr Bioprodukten in der Gemeinschaftsverpflegung stark machen. "Mit den Bioworkshops erreichen wir heute viel mehr auch Interessenten aus der kommunalen Verwaltung und anderer Träger als früher", so Brückmann. "Wenn die Veranstaltungen im Vorfeld in Abstimmung mit lokalen Akteuren geplant werden, können sie vor Ort wichtige Impulse für die Prozesse in Richtung mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung geben". 

Die "Bio kann jeder"-Workshops bieten:

  • Beispielhafte Erfahrungsberichte aus der Praxis.
  • Vernetzung mit relevanten regionalen Akteurinnen und Akteuren.
  • Flexibilität bei der inhaltlichen Gestaltung und das Eingehen auf konkrete Situation vor Ort.
  • Mit durchschnittlich 20 Teilnehmenden überschaubare Gruppen und genügend Zeit für Erfahrungsaustausch.
  • Interaktive Elemente wie Gruppenarbeit, Zubereitung von Biosnacks, Bioquiz oder ähnliches.
  • Attraktive Veranstaltungsorte mit Bezug zum Thema wie Einrichtungen mit interessantem Bio-Konzept, Bio-Höfe oder -Verarbeiter.

Die nach Bundesländern sortierten Veranstaltungstermine und Programme werden fortlaufend unter www.biokannjeder.de veröffentlicht.


Letzte Aktualisierung 20.02.2019

Bio kann jeder

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Die Kampagne für eine ausgewogene Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen

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