Mehr Convenience - weniger Qualität?

Mehr Convenience, weniger Qualität?

Die Entscheidung für oder gegen die Verwendung von Convenience-Produkten hängt sehr von den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Großküche ab.

Im Folgenden werden Argumente für und gegen Convenience-Produkte in der Ökoküche gegenübergestellt.

Was spricht für Convenience-Produkte?

  • Durch eine große Vielfalt an Convenience-Produkten kann dem Gast eine große Speisenauswahl geboten werden.
  • Der Einsatz von Convenience-Produkten erfordert einen geringeren Personalaufwand (Steigerung der Produktivität).
  • Convenience-Produkte bieten eine gleichbleibende Qualität bzw. definierte Standards der Speisen.
  • Die Warenkosten sind fest kalkulierbar, da es praktisch keine Putzverluste gibt, z.B. bei TK-Gemüse.
  • Convenience-Produkte zeichnen sich im Vergleich zu Frischware durch bessere Lagerfähigkeit aus. Das ermöglicht Spontaneität und Flexibilität bei der Speisenplanung.

Was spricht gegen Convenience-Produkte?

  • Convenience-Produkte haben hohe Wareneinstandskosten.
  • Je nach Verarbeitungsgrad des Produktes kann die Verwendung eines Fertigproduktes zu geschmacklicher Eintönigkeit führen.
  • Der Verpackungsaufwand bzw. das Abfallaufkommen für Convenience-Produkte ist sehr hoch.
  • Für die Produktion (Herstellung und Transport, zum Beispiel zum Verarbeitungsbetrieb) der Convenience-Produkte ist ein hoher Energieaufwand notwendig.
  • Je weniger ein Lebensmittel ver- und bearbeitet ist, desto eher entspricht es dem ökologischen Gedanken und einer vollwertigen Ernährung. Dieses Kriterium erfüllen Convenience-Produkte nur begrenzt.

Umsetzung

Hat sich eine Großküche für den Einsatz von Convenience-Produkten entschieden, so sollte ein Fertigprodukt in Ökoqualität der konventionellen Alternative vorgezogen werden. Es ist auch möglich, nur bestimmte Komponenten als Fertigware zu verwenden. Viele Küchen, die bereits ein Ökokonzept umsetzen, verwenden beispielsweise überwiegend frische Lebensmittel, kaufen aber auch vorverarbeitete Produkte oder Tiefkühl-Gemüse ein. Dies geschieht zum Teil, um Arbeitsschritte in der Küche zu reduzieren oder um das entsprechende Lebensmittel ganzjährig anbieten zu können.

Letzte Aktualisierung 13.08.2019

Bio kann jeder

Logo Bio kann jeder

Die Kampagne für eine ausgewogene Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen

Zur Kampagne "Bio kann jeder"

Die Initiative BioBitte.

Ziel der Initiative ist es, den Bioanteil in der öffentlichen Außer-Haus-Verpflegung auf 20 Prozent und mehr zu steigern.

Zur Initiative BioBitte.

Bio-Zertifizierung in der AHV

Cover Zertifizierung in der AHV

Mit einfachen Schritten zur Bio- Zertifizierung

Der neue Leitfaden

Download
PDF | 7,6 MB

Nach oben